GLEINKER ZWERGE
 im Steyrer Schloss, fotografiert im Jahr 2004 *)

Der Zwergengarten in Gleink
(verfasst von meinem Vater, Dr. Viktor Trautwein, im Jahr 1958)

           

   

       

   

       

           

   

Der merkwürdige Zwergengarten, der im Klostergarten Gleink mehr als 200 Jahre überdauert hat, gewährt Einblick in eine wunderliche Vorliebe des barocken Geistes. Die Ungestaltheiten sind Entsprechung und Ausfluss einseitiger Übertriebenheiten des Charakters, es werden Narren vorgeführt, die ihrer selbst sicher sind und nicht unser Mitleid und unseren Ärger wecken, sondern uns lachen lassen. Der Spott geht nicht auf große Köpfe, aufgeworfene Nasen und kurze Beine an sich, schon gar nicht auf Höcker und Verkrümmungen, sondern auf alle möglichen Differenzen zwischen Einbildung und Wirklichkeit. Heute befinden sich die Zwerge im Hof von Schloss Lamberg in Steyr. (Dr. Viktor Trautwein)

Mehr Informationen finden sich im Artikel
Der Zwergengarten in Gleink.

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