Aerophone (griechisch aer, Luft) sind Musikinstrumente mit schwingender Luft als Tonerzeuger und zwar meist mit einer begrenzten Luftsäule, aber einem unbegrenzten Luftstrom.
Die meisten Aerophone sind Blasinstrumente, das heißt sie werden vom Atem des Bläsers gespeist im Gegensatz zur mechanischen Luftversorgung bei Orgeln und Harmonikainstrumenten.
Die Systematik gruppiert die Aerophone nach Art der Tonerzeugung in Trompeten-, Flöten-, Rohrblatt- und Harmonikainstrumente, weiter nach Mundstückform und Bauweise der Instrumente. Anhand des verwendeten Baumaterials unterscheidet man zwischen Blech- und Holzblasinstrumenten. Die Klarinette gehört zu den Holzblasinstrumenten.

Holzblasinstrumente werden in 2 Gruppen eingeteilt:

·     Flöten (Blockflöte, Querflöte,...)
·     Rohrblattinstrumente

Doppelrohrblatt (Oboe, Fagott,...)                       
Einzelrohrblatt
( Saxophon und Klarinette)

 

Die Klarinette

Die Klarinette ist eines der flexibelsten Holzblasinstrumente. Sie hat einen Tonumfang von fast vier vollen Oktaven - das ist der größte aller Holzblasinstrumente. Die Dynamik (Lautstärkeveränderung) reicht vom leisen, fast verschwindenden ppp (piano pianissimo) bis hin zum trompetenhaften fff (forte fortissimo). Nicht nur die Tonumfang und Dynamik sind einzigartig, sondern auch die Klangfarbe, die von samtweich bis hin zu stahlhart reicht.

Durch diese Flexibilität fungierte die Klarinette früher in einem Orchester als Bindeglied zwischen der anderen Instrumenten. Außerdem machte sie die Klarinette zum Lieblingsinstrument von W. A. Mozart. In einem Brief an seinem Vater schrieb er:

"Ach, wenn wir auch nur clarinetti hätten! - sie glauben nicht war eine sinfonie mit flauten, oboen und clarinetten einen herrlichen Effect macht.!"

Petra Traxler; Projekt im Rahmen der Diplomprüfung für Informatik an Hauptschulen. 2002