1.2 Geschichte
Bereits bei den alten Ägyptern sowie auch bei den Babyloniern war der Goldene Schnitt bekannt. In Assyrien wurden Funde gemacht, die Fünfeck Konstruktionen beinhalten, welche auf dem Goldenen Schnitt basieren.
Wissenschaftlich damit beschäftigt haben sich nachweislich erstmals die Griechen. Sie stellten auch den Zusammenhang zum Menschlichen Körper her und bemühten sich die Maße und Proportionen zu idealisieren. Die gewonnenen Erkenntnisse spiegeln sich auch in der Baukunst wieder, zum Beispiel am berühmten Parthenon Tempel.
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Auch die Römer kannten den Goldenen Schnitt, er findet sich Beispielsweise bei den Triumphbögen des Kaisers Augustus.
In der Renaissance beschäftigten sich die Menschen besonders Intensiv mit dem Goldenen Schnitt. Auch wurde damals die Fibonacci-Reihe gefunden, welche sich auch an Beobachtungen aus der Natur annähert. Selbst ein Traktat wurde über den Goldenen Schnitt verfasst und trug den Titel „Tratto de divina proprtione“ (Traktat der göttlichen Proportion). Luca Pacioli di Borgo, der Autor, bat Leonardo da Vinci um die Illustrationen. Leonardo da Vinci, der immer zu sagen pflegte, die Formen in der Kunst müssten natürlichen Proportionen entsprechen, fertigte dazu unter anderem die bekannte Zeichnung “Proportionen der menschlichen Figur”.
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Anschließend an die Renaissance nahm die Bedeutung des Goldenen Schnittes in der Kunst wie auch in der Wissenschaft sehr ab.