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Bereits bei den alten Ägyptern sowie
auch bei den Babyloniern war der Goldene Schnitt
bekannt. In Assyrien wurden Funde gemacht, die Fünfeck Konstruktionen beinhalten, welche
auf dem Goldenen Schnitt basieren.
Wissenschaftlich damit beschäftigt
haben sich nachweislich erstmals die Griechen. Sie
stellten auch den Zusammenhang zum Menschlichen Körper her und bemühten sich die Maße
und Proportionen zu idealisieren. Die gewonnenen Erkenntnisse spiegeln sich auch in der
Baukunst wieder, zum Beispiel am berühmten Parthenon Tempel.
Auch die Römer kannten den Goldenen
Schnitt, er findet sich Beispielsweise bei den
Triumphbögen des Kaisers Augustus.
In der Renaissance beschäftigten
sich die Menschen besonders Intensiv mit dem Goldenen
Schnitt. Auch wurde damals die Fibonacci-Reihe gefunden, welche sich auch an
Beobachtungen aus der Natur annähert. Selbst ein Traktat wurde über den Goldenen Schnitt
verfasst und trug den Titel „Tratto de divina proprtione (Traktat der göttlichen Proportion).
Luca Pacioli di Borgo, der Autor, bat Leonardo da Vinci um die Illustrationen. Leonardo da
Vinci, der immer zu sagen pflegte, die Formen in der Kunst müssten natürlichen Proportionen
entsprechen, fertigte dazu unter anderem die bekannte Zeichnung Proportionen der
menschlichen Figur.
Anschließend an die Renaissance nahm
die Bedeutung des Goldenen Schnittes in der Kunst
wie auch in der Wissenschaft sehr ab.
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