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10. Bewegung
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10.2 Bewegungsunschärfe (Verwischung)
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Bei etwas längeren Belichtungszeiten
erscheinen bewegte Motive unscharf bzw. verwischt auf
dem Foto. Es ist dem menschlichen Auge unmöglich Bewegtes und Ruhendes gleichzeitig
wahrzunehmen, also ist die Verwischung grafischer Beweis und gestalterisches Symbol für
Bewegung.
Diese Art der Aufnahmetechnik ist bei
Objekten die nicht durch ihre physikalischen
Eigenschaften als bewegt erkennbar sind zu empfehlen (Wenn zum Beispiel ist eine
Maschine in ihrer Bewegung „eingefroren wird ist nicht klar erkennbar ob sie sich in
Bewegung befand oder im Ruhezustand.) bzw. wenn es die Absicht des Fotografen ist ein
bewegtes Objekt in der Bewegung zu zeigen.
Die Verwischung des Objektes erreicht
man dadurch das man die Kamera auf ein Stativ
stellt, oder eine Belichtungszeit wählt die kurz genug ist um den Hintergrund aus der hand
scharf zu fotografieren. Die Verwischung des Hintergrundes erreicht man in dem man die
Kamera mit der Bewegung des Objektes mitzieht.
Der Grad der Verwischung lässt den
Betrachter Rückschlüsse auf die Schnelligkeit mit der
sich das Objekt bewegt hat ziehen. Je stärker die Verwischung desto schneller wirkt das
Objekt auf dem Foto.
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