1.3 ... in der Natur
„Harmonie ist das biologische Endstreben“
Raoul Heinrich Francé (Philosoph und Naturforscher)
Selbstverständlich handelt es sich beim Goldenen Schnitt nicht um ein Einheitsformat aller Lebewesen, doch aber findet er sich erstaunlich oft in der Natur wieder. Schneekristalle, Blätter und Blüten, alle folgen sie dem Goldene Schnitt. Noch öfter lässt sich allerdings das Fünfeck oder das Sternfünfeck finden. Diese allerdings beruht auch wieder auf den Proportionen des Goldenen Schnittes.
Rudolf Engel-Hardt führte Messungen an 500 Eichenblättern von 60 unterschiedlichen Bäumen durch und kam zu folgendem Ergebnis:
Von 500 normalen Eichenblättern entsprachen
     235 genau dem Goldenen Schnitt
     93 zeigten Abweichungen von 1 mm
     92 zeigten Abweichungen von 2 mm
     30 zeigten Abweichungen von 3 mm
     50 zeigten Abweichungen von 4 mm
Auch Albrecht Dürer hat den Zusammenhang zwischen Natur und dem Goldenen Schnitt erkannt und schreibt in seinem dritten Buch „...Aber das Lebenin der Natur gibt zu erkenne die Wahrheit dieser Ding...“.
Noch etwas überzeugter drückt es Benvenuto Cellini aus: „Wir haben keinerlei andere Bücher, aus denen wir die Kunst lernen können, als die Natur.“