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Mit diesem Rufzeichen kann man nun in den verschiedensten Bereichen aktiv
werden:
Kurzwelle:
Ist der Frequenzbereich zwischen 1,8 und 30 MHz, in dem 9 Amateurfunkbänder
liegen, auf denen weltweite Verbindungen hergestellt werden können.
Zugangsvoraussetzung ist momentan noch die Kenntnis von Morsetelegrafie.
Telegraphie (Morsen):
ist die Betriebsart mit dem geringsten technischen Aufwand. Schon mit 1 Watt Sender-Ausgangsleistung
oder weniger sind Verbindungen rund um die Welt möglich.
UKW:
Die Bänder von 144 MHz an aufwärts bieten interessante Möglichkeiten,
sowohl für Einsteiger, die sich eine kleinere Station aufbauen wollen,
als auch für erfahrene Funkamateure.
Satellitenfunk:
Inzwischen gibt es unzählige Amateurfunksatelliten, die vor allem auf UKW
sichere Transkontinentalverbindungen ermöglichen.
EME:
EME bedeutet Erde-Mond-Erde. Hier wird der Mond als Reflektor für die
Ultrakurzwellen benutzt, um sehr weite Verbindungen herzustellen.
Packet Radio:
Selbstverständlich hat in einem so technisch orientierten Hobby wie dem
Amateurfunk der Computer schon lange Einzug erhalten. Über Packet Radio
tauschen die Funkamateure weltweit Nachrichten, Bilder und Software aus.
Das weltweite Netz ist vergleichbar mit dem Internet.
RTTY - Fernschreiben
wird vorwiegend auf Kurzwelle durchgeführt. Dazu werden herkömmliche
Fernschreiber oder Computer mit Modems verwendet.
ATV:
Als Funkamateur kann man natürlich nicht nur Sprache sondern auch bewegte
Bilder übertragen. Für das Amateurfunkfernsehen ist Selbstbau
Voraussetzung. ATV ist erst auf den Bändern ab 1,2 GHz aufwärts möglich.
Conteste:
Conteste sind Wettbewerbe, bei denen es darauf ankommt, in einem
vorgegebenen Zeitraum möglichst viele Verbindungen über eine große
Entfernung herzustellen.
Fuchsjagd:
Hier werden natürlich keine Füchse gejagt, sondern im Gelände
versteckte Sender mit Peilempfängern aufgespürt. Wem das am schnellsten
gelingt, der hat gewonnen.
Fieldday:
Zu deutsch Feldtag." An ihm stellen die Funkamateure ihre Fähigkeiten
als Notfunkdienst unter Beweis, wobei sie von der allgemeinen
Stromversorgung unabhängig auf der grünen Wiese eine Funkanlage aufbauen
und etwas Betrieb machen.
QSL - Karten:
Für jede Funkverbindung verschicken die Funkamateure in der Regel eine
eigene QSL - Karte, um die Verbindung zu bestätigen. Sie sind interessant
gestaltet. Deshalb sammeln viele diese Karten, speziell von sehr seltenen
Stationen.
Selbstbau:
Der Amateurfunkdienst wird seiner ursprünglichen Bezeichnung als
Experimentierfunkdienst immer noch gerecht. Denn auf den hohen UKW-Bändern
muss man seine Geräte immer noch selbst bauen. Hier hat der Amateurfunk
auch eine gewisse Vorreiterrolle für kommerzielle Anwender.
Humanitäre Hilfeleistung:
Immer wieder hört man von humanitären Hilfeleistungen durch
Funkamateure. So auch beim Erdbeben in Norditalien, beim Erdbeben in
Mexiko, beim Krieg im ehemaligen Jugoslawien oder bei bei der Tsunami-
Katastrophe in Asien. Stets waren es Funkamateure, die mit ihren jederzeit
betriebsbereiten Geräten die ersten Funkverbindungen erstellten und das
z.T. zerstörte öffentliche Fernsprechnetz ersetzten.