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Die Anfänge des Weinbaus Der Weinbau ist für die Geschichte und die Entwicklung Vöslaus von großer Bedeutung. Die Früchte der wild lebenden Weinrebe wurden schon in uralter Zeit als Obst gegessen. Schon das Volk der Kelten kannte den Weinbau. Die Römer züchteten und pflanzten neue Rebsorten. In unserer Gegend war aber nur der rote Wein heimisch. |
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Der Weinbau im Mittelalter Im 11. Jahrhundert waren die Weinanbauflächen wesentlich größer als heute. Oft wurden Weingärten den Klöstern oder Pfarren geschenkt. Die Weingärten wurden mit großer Aufmerksamkeit gepflegt. Streng waren die Strafen für das Versetzen der Grenzsteine. Für das Stehlen von Weinstöcken, Weinstecken, Bindstroh oder Erde musste Strafe gezahlt werden. |
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Der Weingartenhüter Der Weingartenhüter wachte über Flurfrevel und Obstdiebstahl. Er hütete nicht nur die Weintrauben, sondern auch die Obstbäume. Er kontrollierte während der Weinlese auch die Leser, Leserinnen und die Buttenträger, ob sie nicht Weintrauben nach Hause trugen, was verboten war.
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Der Weinbau in Gainfarn Gainfarn hatte als Weinbaugemeinde eine führende Stellung in unserer Gegend. Die acht größten Siedlungen des Wienerwaldes mit mehr als 100 Häusern waren neben Gainfarn noch Klosterneuburg, Mauer, Perchtoldsdorf, Brunn, Mödling, Baden und Königsstetten.
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In Bad Vöslau. Gainfarn und Großau gibt es noch 54 Winzer, davon 31 aktive: 8 in Vöslau, 8 in Großau und 15 in Gainfarn stecken regelmäßig aus. In unserer Gemeinde gibt es 124 Hektar Weinbaugebiet. Im Jahr 2003 wurden 518 000 Liter Wein abgefüllt.
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Hauptsorten sind der "Blaue Portugieser" , aber auch der "St. Laurent" und der "Zweigelt". Beim Weißwein dominiert der "Neuburger". |
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| © Robert Boczek 2003 Volksschule Bad Vöslau |