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Die Religion im Mittelalter Die Religion war im Mittelalter sehr wichtig. Das Leben der Menschen verlief nach den Regeln der Kirche. Die Kirche gehörte auch zu den größten Grundbesitzern. Der Pfarrer beaufsichtigte die Schule und das Armenwesen, er war Autorität und Respektsperson. |
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Gainfarn gehörte ursprünglich zur Pfarre Traiskirchen und hatte wahrscheinlich schon sehr früh eine kleine Holzkirche. 1312 wurde Gainfarn zu einer eigenen Pfarre erhoben, die von einem Seelsorger verwaltet wurde. Vöslau gehörte auch zur Pfarrgemeinde Gainfarn. Als die Pfarrgemeinde immer größer wurde, sollte ein neues Gotteshaus errichtet werden. Dieses «Bethaus» wurde 1740 fertig gestellt. Großau, und die beiden verschwundenen Siedlungen Hanifland und Hofstätten gehörten stets zur Pfarre Gainfarn. |
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Vöslau gehörte in früher Zeit zur Pfarre Traiskirchen, später zur Pfarre Gainfarn. Es gab keine Kirche, nur eine Kapelle im Schloss. Unter der Herrschaft der Familie Theschütz wurde Vöslau reformiert. Georg von Theschütz und seine Nachfolger gehörten dem protestantischen Glauben an. Die Schlosskapelle wurde unter dem reformierten Schlossbesitzer Johann von Fries in einen Speisesaal verwandelt. |
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Die älteste Urkunde über die Kirche von Großau stammt aus dem Jahre 1369. Sie ist das älteste Gotteshaus von allen drei Gemeinden. Der Friedhof befand sich wie in Gainfarn neben der Kirche, wurde dann aber an den Ortsrand verlegt. Großau war immer eine arme Pfarre. Der Dexel an der Außenmauer der Kirche erinnert an die Bedeutung des Pecherhandwerks für die Großauer. Sie war eine wichtige Erwerbsquelle. Ende des 17. Jahrhunderts wurde dort nicht öfter als zweimal jährlich Gottesdienst gehalten. |
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Merkenstein gehörte ursprünglich zur Pfarre Alland. Während der Grundherrschaft Franz von Ficins übernahm der Pfarrer von Gainfarn die geistliche Betreuung. Im Bereich der Burganlage befinden sich drei Kapellen. |
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| © Robert Boczek 2003 Volksschule Bad Vöslau |