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Moritz Fries konvertierte 1850 zum katholischen Glauben. Er ließ die ehemalige Schlosskapelle wieder für den Gottesdienst einrichten. Seine Gattin Flora Fries bat den Abt von Melk, dass in der Schlosskapelle an einem Wochentag die heilige Messe gefeiert werden darf. Bis dahin besuchte die gräfliche Familie den Gottesdienst in der Pfarrkirche Gainfarn. |
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Wunsch nach einer eigenen Pfarre Die gräfliche Familie, die Gemeindevertretung und die Bevölkerung wünschten sich bald eine selbstständige Pfarre und den Bau einer eigenen Kirche. Das Geld für den Kirchbau kam vom Grafen Fries, von der Gemeinde, durch Spenden von Wohltätern und durch Sammlungen in der Bevölkerung. 1860 erfolgte die Bewilligung zum Bau. Architekten waren der Wiener Franz Sitte und sein Sohn Camillo. |
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Beginn der Pfarrseelsorge Als Stifter der Kirche gelten das Ehepaar Fries, als Mitstifter das Stift Melk und die Gemeinde Vöslau. Vöslau wurde von der Mutterpfarre Gainfarn gelöst und eine selbstständige Pfarre. Namenspatron der Kirche ist der hl. Jakobus. Am 24. Juni 1870 begann die regelmäßige Pfarrseelsorge. Unter dem Hochaltar befindet sich die Grabstätte der Familie Fries. |
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