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Verschiedene Herren Die Anfänge der Wasserburg gehen auf das 11. Jahrhundert zurück. Im Laufe der Zeit hatten Herrschaft und Schloss Vöslau verschiedene Besitzer. Die ersten bekannten Besitzer von Vöslau waren die Edelherren von Veselove. Dann übernahm im 13. Jahrhundert das Wiener Ratsbürgergeschlecht
der Pollen den Besitz und die Herrschaft.
Daraufhin wurde Vöslau Besitz der Familie Hailpechen. |
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| Die Familie
Theschütz
1483 wurde die Wasserburg vom Ungarnkönig Matthias Corvinus ausgeplündert und verwüstet. Vom 15. zum 16. Jahrhundert waren Mitglieder der Familie Theschütz Besitzer von Schloss und Gut Vöslau. 1502 wurden sie aus der Lehenshoheit entlassen. Burg und Güter wurden freies Eigentum. Nicolaus Theschütz - er half König Maximilian I. im Kampf gegen die Ungarn. Hanns Theschütz - war Stallmeister des Königs Maximilian I. und begleitete ihn bei seiner Brautfahrt nach den Niederlanden. Georg von Theschütz - war kaiserlicher Viertelhauptmann unter dem Wienerwald. Er vererbte seinen ganzen Besitz an seine Tochter Helena. |
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Andere Besitzer von Vöslau waren unter anderen Sidonia Schrott Mitte des 16. Jahrhunderts war die Kapelle der Wasserburg das Zentrum der Reformation für das umliegende Land. |
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Das Schloss in schlechtem Zustand Bei der zweiten Türkenbelagerung 1683 war das Schloss Vöslau in so schlechtem Zustand, dass es nicht als Fluchtburg und Verteidigungsplatz verwendet werden konnte. 1773 gelangte die Herrschaft in den Besitz der Familie Fries. Es begann der Aufstieg von Vöslau. Der Besitzer Augustin Edler von Wöber ließ das alte, baufällige Schloss im 18. Jahrhundert zu seiner heutigen Gestalt umbauen. |
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| 1828 ging die Herrschaft
an Freiherr von Geymüller (Gründung
der Kammgarnfabrik, 1830), 1837 an Graf Moritz II. Fries und 1887 an Moritz Ritter von Guttmann. 1940 übernahm die Gemeinde das Schloss, das nach dem Krieg an Wilhelm Guttmann rückgestellt werden musste. 1951 erwarb die Gemeinde das Schloss endgültig. 1968 begannen die Renovierungsarbeiten und im Mai 1974 übersiedelten sämtliche Dienststellen der Stadtverwaltung in das Schloss (Rathaus). |
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| © Robert Boczek 2003 Volksschule Bad Vöslau |