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Josef von Fries Nach dem Tod des Johann Fries folgte der erst 20jährige Josef von Fries. Er liebte die Dichtung und die Musik und lernte auf seiner Reise nach Italien den Dichterfürsten Johann Wolfgang von Goethe kennen. In Italien erkrankte er am Fieber und starb nach seiner Heimkehr im Alter von 23 Jahren. |
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Nachfolger von Josef von Fries war sein erst 11jähriger Bruder Moritz. Mit 20 Jahren übernahm er die Führung der Geschäfte. Er heiratete die Prinzessin Therese Hohenlohe-Waldenburg-Schillingfürst. |
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Das aufwändige Lebens des Moritz Fries I. Moritz öffnete den Schlosspark dreimal wöchentlich für das Publikum. In seinen Häusern in Wien und Vöslau veranstaltete er prächtige Bälle und andere Festlichkeiten. Da dieses aufwändige Leben viel Geld kostete, musste Moritz mehrere seiner Güter und die Hälfte des Bankhauses verkaufen. Daraufhin überließ er seinem Sohn Graf Moritz II. die Leitung der Geschäfte. |
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| Graf Moritz
II. von Fries
Moritz II. musste den gesamten Besitz und alle Einkünfte verwenden, um die Schulden seines Vaters zu begleichen. Die Herrschaft Vöslau ging zuerst an Simon Georg Freiherr von Sina (Förderer des Eisenbahnwesens, Wegbereiter der Südbahn), dann (1828) an den Bankier Freiherr von Geymüller (Gründung der Kammgarnfabrik) über. |
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Eine Zeit des Aufschwungs Einige Jahre später heiratete Graf Moritz II.
die reiche Erbin eines Bankhauses, Flora Pereira.
Unter Beteiligung des Architekten Theophil Hansen ließ er das Bad umbauen. Vöslau war bis zu dieser Zeit nur ein kleines Bauerndorf gewesen. Nun begann eine Zeit des Aufschwungs. Graf Fries lud die adeligen Familien Wiens zum Sommeraufenthalt in Vöslau ein. Neue Wohnhäuser wurden gebaut. 1838 siedelte sich der erste Arzt in Vöslau an: Ignaz Goldschmidt. Erster Apotheker war Guido Hermann, der später langjähriger Bürgermeister war.
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| Der Nachfolger August von Fries war an Vöslau nicht mehr interessiert und verkaufte 1887 das Bad an die Gemeinde und 1901 die Schlossliegenschaft an den böhmischen Kohlenbaron Moritz Ritter von Gutmann. Er war der letzte Privatbesitzer des Schlosses. |
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| © Robert Boczek 2003 Volksschule Bad Vöslau |