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Gundakar Ferdinand von Dietrichstein Vom 17. zum 18. Jahrhundert besaß Reichsfreiherr Gundakar Ferdinand von Dietrichstein die Herrschaft Gainfarn, Großau und Merkenstein. Das Herrenhaus in Gainfarn wurde ausgebaut und Verwaltungssitz der Herrschaft Merkenstein. 1713 wurde die Pest eingeschleppt. |
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Leopold Maria Franz Dietrichstein folgte seinem Vater Ferdinand von Dietrichstein nach (1744). Über diese Zeit wissen wir wenig. Am 27. Februar 1768 gab es ein gewaltiges Erdbeben im ganzen Wiener Becken, von dem der Pfarrer einen genauen Bericht gab. |
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Graf Josef Karl von Dietrichstein war der nächste Besitzer. Er ließ das Schloss Gainfarn 1816 bedeutend vergrößern. Während seiner Herrschaft brach die Cholera aus, an der insgesamt 77 Personen starben. Seine Gattin ließ sich in Merkenstein ein Sommerschlösschen errichten. Sie ließ die Kapelle im Tiergarten, die seit der Türkenzeit zerstört gewesen war, wieder aufbauen. Merkenstein war auch ein gerne besuchter Ausflugsort. In Gainfarn gab es damals 155 Häuser mit 850 Bewohnern. |
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Baron Joachim Eduard Münch-Bellinghaus übernahm 1829 die ganze Herrschaft und ließ das Schloss umbauen. Er wurde für seine verdienstvollen Tätigkeiten zum Hofrat und geheimen Rat ernannt, später in den Grafenstand erhoben. Er war auch Mitglied der Akademie der Wissenschaften. Sein Erbe war Adolf Freiherr von Brenner-Felsach. |
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Merkenstein heute Unter der russischen Besatzung nach dem Zweiten Weltkrieg wurde auch das Sommerschloss fast zur Ruine. Das Grundstück mit dem Tiergarten ist "verwildert" und das Schlösschen leider nicht zugänglich, weil in Privatbesitz. Das heißt: Zutritt verboten - Einsturzgefahr! |
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| © Robert Boczek 2003 Volksschule Bad Vöslau |