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Die Luckenmühle Dort, wo heute das Bad ist, stand vor langer Zeit eine Mahlmühle, die «Luckenmühle». Sie wurde vom Wasser des Hirmbaches (auch "Hörm", was so viel wie kotig oder schmutzig bedeutet) angetrieben. Von den Einheimischen wurde er stets der «warme Bach» genannt. Auf dem Platz vor dem Bad gab es auch eine Sägemühle. |
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Die Heilwirkung des Mühlwassers Schon lange war das Wasser als Heilmittel gegen viele Leiden bekannt. Dort, wo jetzt das große Bassin ist, floss der «warme Bach» in einen sumpfigen Teich, der mit Schilfrohr bewachsen war. Erst später wurde an der Ursprungsquelle ein gemauertes herrschaftliches Badehäuschen errichtet (1787 erwähnt). |
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Die Errichtung der Badeanlage 1816 kaufte Moritz Graf Fries die Heilquelle mit dem Garten von Vöslau. 1822 ließ er in dem "Mühlteiche" mehrere hundert Fuhren Felsstücke und Schottersteine versenken, um ihn zum Badeteich umzugestalten. Gleichzeitig wurde der Park mit exotischen Bäumen angelegt und das Badehaus mit einem Vollbad errichtet. Es begann ein verstärkter Badebetrieb. Graf Moritz II. von Fries ließ seinen Schwestern, den jungen Gräfinnen von Fries, Schwimmunterricht geben. Sie sollen die ersten Frauen Österreichs gewesen sein, die das Schwimmen erlernten. |
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Dr. Johann Malfatti von Monteregio (1775 - 1859) - der pfiffige Italiener war der Leibarzt Beethovens und des Kaiserhauses. Auf Anraten Dr. Malfattis wurde 1825 im Auftrag des Reichsgrafen Fries die Ursprungsquelle gefasst.
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Damals gab es getrennte Badezeiten für die Damen und die Herren. In den Damenstunden durften Knaben nur bis zum 5. Jahr in den Schwimmteich und das Vollbad mitgenommen werden. Lärmende und schreiende Kinder durften nicht in die Schwimmbäder!
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1887 ging die Badeanlage in den Besitz der Gemeinde über. Ab 1904 durfte sich Vöslau offiziell als Kurort bezeichnen: Kurort Vöslau. Deshalb feiern wir Im Jahr 2004 ein Jubiläum: "100 Jahre Kurort Vöslau"!
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Heilbad und Neuanlage des Bades 1920 erfolgte die Anerkennung unseres Bades als Heilbad. Zuerst waren die Bäderanlagen nur aus Holz gebaut. Erst 1925 beschloss der Gemeinderat unter Bürgermeister Rudolf Frimmel, eine Neuanlage des Bades zu erbauen (Thermalstrandbad). (Zur gleichen Zeit wurde auch der Vöslauer Flugplatz errichtet.) |
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Das Bad wurde feierlich unter Anwesenheit des Bundespräsidenten Michael Hainisch eröffnet. Auch die obere Bäderanlage wurde ausgebaut und der Marienpark in die Gesamtanlage mit einbezogen. Sie umfasste nun eine Fläche von 45.448 m2 und konnte 10 000 Personen fassen. |
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1927 erhielt der Ort den Namen Bad Vöslau. Aus dem Kurort Vöslau war somit der Kurort Bad Vöslau geworden! |
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Die Vöslauer Thermalquelle Das Wasser der Vöslauer Thermalquelle kommt aus 600 Metern Tiefe und wird 3000 Jahre, Tropfen für Tropfen, in den Tiefen der Alpen gereinigt. Folgende Texte sind für dich nur dann interessant, wenn du sehr interessiert bist und wirklich sehr gut lesen kannst: |
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| © Robert Boczek 2003 Volksschule Bad Vöslau |
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