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Im Jahr 1855 bekam Gainfarn seine erste Straßenbeleuchtung. Von der Mitte des 19. bis in die Dreißigerjahre des 20. Jahrhunderts gab es den Gainfarner Viehmarkt. |
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Bereits 1832 wurde auf kaiserliche Anordnung festgelegt, dass die Kinder nicht nur beaufsichtigt, sondern auch körperlich und geistig gefördert werden sollten. Aber es sollte keine Schule sein. 1873 ließ die Baronin Brenner-Felsach eine Kinderbewahranstalt in Gainfarn eingerichtet. Die "Schwestern vom Heiligen Herz Jesu" betreuten ihn. 1921 wurde er zu einem Landeskindergarten (Brunngasse 47). |
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1893 zog während der alljährlichen Bittprozession am Florianitag (4. Mai) zum "Heilsamen Brunnen" in Leobersdorf ein Gewitter auf. Um die Mittagszeit schlug ein Blitz in die Eisen-Kuppel des Gainfarner Kirchturms ein. Das Feuer ließ die Glocken schmelzen, die dabei zu läuten begannen. Warum der Blitz vor 100 Jahren ausgerechnet in den Gainfarner Kirchturm
einschlug? |
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Zwei Großbrände gab es in der damaligen Zeit. 1870 wurde schließlich die Freiwillige Feuerwehr Gainfarn gegründet. |
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In Gainfarn gab es eine Kaltwasserheilanstalt. Der Exilpole Ritter Golaszewsky kaufte 1857 ein Haus bei der Steinplattenquelle (Steinplattengasse). Er eröffnete dort die "Kaltwasserheilanstalt Kaltenbrunn". 1879 kaufte sie Dr. Friedmann und baute dort einen modernen Kurbetrieb auf. "Friedmanns Kaltwasserheilanstalt" bestand bis 1932.
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Ami Boué (1794 - 1881) war ein gelehrter Mann. Er wohnte seit 1841 in Gainfarn. Er war Geologe und Ethnologe und unternahm zahlreiche Reisen. Er schrieb ein Werk über die europäische Türkei und verfasste auch einige Schriften über Vöslau und Gainfarn. Er liegt auf dem Vöslauer Friedhof begraben. |
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| © Robert Boczek 2003 Volksschule Bad Vöslau |