|
Zur Druckversion | |||
|
Vöslau als Bade- und Erholungsort August Fries (der Sohn von Moritz Fries) verkaufte die Badeanlage und den Marienpark an die Gemeinde. Ende des 19. Jahrhunderts war Vöslau ein bekannter Bade- und Erholungsort. Die feine Gesellschaft traf sich hier gerne. Es gab eine moderne Badeanlage, erstklassige Hotels und Wanderwege. Täglich spielte eine Kurkapelle, Theateraufführungen fanden statt. |
|
|||
|
Das Gemeinschaftsleben in Vöslau Der auch heute noch bestehende Turnverein entstand. Auch einen Radfahrerklub gab es vor dem Krieg. Beim Bad wurden Schwimmwettbewerbe veranstaltet. Im Schloss gab es einen Tennisplatz. 1856 wurde in Vöslau die freiwillige Feuerwehr gegründet, Gainfarn und Großau folgten. |
|
|||
|
Die Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Nach der Rückkehr von einem Brand in Leobersdorf 1865 beschlossen die Männer um Dominik Brümmer, einen eigenen Feuerwehrverein in Vöslau zu gründen. 1877 wurde das Feuerwehrhaus in der Raulestraße errichtet. 10 Jahre später baute man eine Turnhalle dazu und gründete einen Turnverein. |
|
|||
|
1884 wurde unter Bürgermeister Herrmann ein Spital errichtet, großzügiger Spender war Moritz II. Es wurde später abgerissen. An seiner Stelle wurde 1978 das Jakobusheim erbaut, ein Seniorenheim (Sooßerstraße 25). |
|
|||
|
Einwohnerzahl Zur Jahrhundertwende hatte Vöslau schon mehr Häuser und Einwohner als Gainfarn.
|
|
|||
|
Denkmäler 1902 wurde im Kurpark ein Denkmal des Sohnes von Maria Theresia und Kaiser Franz I, Josef II. (1780 - 1790) errichtet. |
|
|||
|
Die Kaiser Franz Josephs-Jubiläumswarte Zum 50jährigen Regierungsjubiläum Kaiser Franz Josefs I. 1898 wurde am Harzberg eine Aussichtswarte von Baumeister Anton Kainrath als "Kaiser-Franz-Joseph-Jubiläumswarte" erbaut ("Harzbergturm"). Er bietet eine herrliche Aussicht auf das Wiener Becken, das Leithagebirge und den Schneeberg. "Kaiser Franz Joseph-Jubiläumswarte Auf dem Harzberg, 1898 zum fünfzigsten Regierungsjubiläum des Kaisers von Anton Kainrath im Sinn der spätgründerzeitlichen Burgenromantik als zinnenbekrönter, 21 Meter hoher Aussichtsturm errichtet." |
|
|||
|
Der Harzberg Unsere Heimatgemeinde liegt am Fuße des Harzberges. An seinen Hängen wachsen viele Schwarzföhren. Den Harzberg kennt jeder - man kann ihn nicht übersehen. Der Name "Mariazeller Zwickel" geht auf den Besitz des Klosters Kleinmariazell in diesem Bereich zurück. Auf einem Felsen nahe der Waldandacht ist ein Sitz in den Stein geschlagen, der "Kaisersitz". Herkunft und Bedeutung des Namens sind völlig ungeklärt.
|
|
|||
| © Robert Boczek 2003 Volksschule Bad Vöslau |