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Das Analemma-Projekt |
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30. Juni 2003 - Der erste "Knopf" (am unteren Brettrand)
11. November 2003 |
Was haben wir gemacht ?
Anfang Juli 2003 haben wir das sog.
Analemma-Projekt gestartet. Links neben dem Haupteingang stand auf einem
kleinen Podest ein blau lackiertes Brett. Es war nach Süden
ausgerichtet. Sein Neigungswinkel entsprach der geographischen Breite
von Bad Ischl. Beiderseits der Mitte des Brettes und im rechten Winkel
dazu war ein Metallrahmen befestigt, der über der Mitte des Brettes eine
kleine Bohrung aufwies. Wenn nun die Sonne zu Mittag im Süden steht, fallen ihre Strahlen auch durch das kleine Loch im Metallrahmen über dem Brett und projizieren ein kleines rundes Sonnenbildchen auf das blaue Brett. Dort wird dann ein 2 cm großer gelber Knopf am Brett befestigt. Dabei ist es ganz wichtig, dass das immer exakt zur gleichen Uhrzeit geschieht. Wir machten das genau um 12 Uhr (13 Uhr bei Sommerzeit). Dabei bedienten wir uns einer Funkuhr. Die Sonne bewegt sich scheinbar so rasch über den Himmel (in Wahrheit ist es die Erddrehung), dass Ungenauigkeiten von nur einer halben Minute schon deutlich sichtbar gewesen wären. So entstand im Laufe eines Jahres eine Acht, das sog. Analemma. Im Juni 2004 konnten wir das Projekt erfolgreich abschließen.
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1. Februar 2004 |
Wie kommt es zu diesem Phänomen ?
Stark vereinfacht gesagt ist der
Achter das Ergebnis der ungleichförmigen Geschwindigkeit der Erde auf
ihrer Bahn um die Sonne, der Neigung der Erdachse und des Unterschiedes
zwischen Zonenzeit und Sonnenzeit.
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21. März 2004 |
Jetzt kommt aber noch hinzu, dass sich die Erde auf einer elliptischen Bahn um die Sonne bewegt. In Sonnenähe bewegt sich die Erde schneller auf ihrer Bahn und in Sonnenferne langsamer. Dadurch sind die Tage nicht genau gleich lang. Außerdem zeigen unsere Uhren (auch die Funkuhren) streng genommen nur die Zeit für den 15. östlichen Längengrad an: die Mitteleuropäische Zeit. Diese Zeit gilt aber für die gesamte Zeitzone, also von 7,5° östlicher Länge bis 22,5°. Wir in Bad Ischl wohnen aber auf rund 13,6 östl. Länge. Wenn also unsere Uhren genau 12 Uhr Mittag anzeigen, so steht die Sonne entweder noch nicht genau im Süden, oder sie hat ihre höchste Stellung im Süden schon einige Minuten hinter sich. Das erklärt die seitliche Abweichung der gelben Sonnenknöpfe von der senkrechten Linie. Das Ergebnis ist dann eben ein Achter. Wer sich ganz genau über diese Zusammenhänge informieren möchte, der findet auf der Link-Seite eine Verbindung zu Fred Espenaks Analemma-Homepage. |
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8. Juni 2004 |
Wir freuen uns über den Erfolg |