thomas k.      Alpencross
Von Jenbach im Inntal über Texelgruppe und Brenta an den Gardasee

(Sommer 2002)

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5. Etappe

Routenverlauf:
Stettiner Hütte (2875m) - Eisjöchl (2908m) - Eishof (2076) - Einmündung Vintschgau (550m) - Meran Ortseinfahrt bei Brauerei Forst (350m) - Tscherms Einfahrt Ultental (315m) - St. Gertraud im Ultental (1400m) - Rabbi Joch (2470m) - Haselgruber Hütte (=Rif. Mt. Cervo) (2425m) - Male (740m)
Karten: Kompass 53 und 72
Uhrzeit
Ort

Höhe (m)

Sattelzeit (h:mm)

Strecke (km)

Schieben/Tragen (h:mm)

Pausen (h:mm)

08:05
Stettiner Hütte
2785
-
-
-
-
08:15
Eisjöchl
2908
-
-
-
-
09:45
Eishof
2076
0:55
7,4
-
-
10:45
Einmündung Vinschgau
550
1:45
26,2
-
0:30
11:55
Meran Brauerei Forst
250
2:15
38,8
-
0:50
13:15
Tscherms
Einfahrt Ultental
315
2:40
47,6
-
-
15:45
St. Gertraud
1400
5:00
78,3
-
0:55
19:05
Rabbi Joch
2470
7:08
89,3
0:30
-
19:30
Haselgruber Hütte
2425
-
-
-
-
20:45
Male
740
8:10
110,0
-
-
Etappenzeit gesamt Sattelzeit Tragen/Schieben Aufgefahrene Höhenmeter
12:40 8:10 0:30 2200
Anmerkungen:
Freitag, 16. August 2002
Gedrängel beim Frühstück. Weil wenn wolkenloser Himmel, da hat es jeder eilig. Besonders der dunkelhaarige Deutsche. Der war gestern am Abend auch schon ziemlich wichtig. Rasch hinaus. Doch lieber lange Hose, sagt Hari. Nur 3 Grad. Da fährt der Deutsche mit seiner Storck-Plastikgurke am Hüttenvorplatz auf und ab. Wieder ganz wichtig. Da schaust du natürlich auffällig weg.

Zehn Minuten später stehen wir am Eisjöchl auf 2900. Da bist du natürlich stolz auf deine Freunde. Auf dich selbst schon auch. Genuß pur. Die klare Hochgebirgsluft und keine Wolke. Vom Panorama brauch ich dir nichts zu erzählen. Und dann noch der Steinbock. Nicht einmal 100m entfernt. Unglaublich, sowas.

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Wie die Schneekönige: Peter, Hari und ich (v. re.)

Der Weg hinunter ist wieder die alte Militärstraße. Tiefe Querrillen, enge Kehren. Aber alles fahrbar. Grundsätzlich. Schon selektiv aber fahrbar. Vorsichtig hinunter also. Hubert nimmt eine Bodenprobe, aber nichts ernsthaftes. Ein bisschen Knie und ein wenig vom Ellbogen. Aber sonst OK. Beim Eishof ist Ende mit selektiv. Kurze Pause, weil da musst du den Rücken in die Sonne halten. Der dunkelhaarige Deutsche fummelt am Storck. Nicht dass du jetzt glaubst ich bin schadenfroh.

Das Schnalstal hast du gleich, auch wenn du bei einigen alten Bauernhäusern stehenbleibst. Foto, klar?
Wir also im Etschtal. Naja. Das mit der durchgehenden Autokolonne wird dich jetzt nicht überaschen, aber den Gr0ßteil fährst du ohnehin auf dem Etschtal-Radweg und dann gleich einmal Meran und die mächtige Brauerei Forst am Ortseingang. Mit Biergarten und genau Mittagszeit. Was soll ich jetzt erzählen. Grillhendl, Pommes und Bier. Herrlich. Idealernährung quasi.
Harald, Hubert und Peter: Noch ein Bier Herr Ober. Da willst du natürlich auch nicht so dastehen. Also, aber nur kleines Bier, bitte.

Bis Tscherms geht es ja dann noch. Dort war aber dann Ende Mittagspause. Bis St. Gertraud 35km und gleichviel Grad. Nicht zu reden von den 1200hm. Da glaubst du das hört nie auf. Gut zwei Stunden gräßliches Gewürge. Tolle Mittagspause war das. Dann erklärt dir Harald noch, dass er das kennt. Winter, Schitouren undsoweiter. Das Ultental ist ganz flach. Da wartest du zwei Stunden auf das flache Stück. Kommt natürlich nie.
Eine knappe Stunde Rast in St. Gertraud. Bananen, Cola, und und und.

Jetzt geht es wieder. Wunderschönes Tal. Da kommst du dann an der Kaseralm vorbei und ehrlich gesagt, das Steilstück danach, das musst du schieben. Immerhin schon sechs Stunden im Sattel. Dann das Rabbi-Joch auf 2470.

Naja, jetzt heißt es nachlegen, weil gleich ist es 8 Uhr und wenn du noch hinaus willst nach Male brauchst du nicht mehr mit dem Philosophieren anzufangen. Vorbei an der Haselgruber-Hütte. Ohnehin pumvoll. Und traumhafter Trail hinunter. Bisschen steil vielleicht.
Dann Asphalt und noch schnell ein Windschattenrennen. Irgendwie motivierst du dich da wieder. Macht einfach Spaß. Male: Hotel Henriette. Immer ein Platz frei. Freundlich. 110km waren das und 2200hm.
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Der Eishof: Da war es schon herrlich warm!
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Klar hast du auch mit der Milchindustrie Kontakt.
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Die Kaser-Alm im hintersten Ultental.
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Fast schon am Rabbi-Joch.

 

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