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Die griechische Schrift

 

Großbuchstaben

Kleinbuchstaben

Lautwert[1]

Name

Transskription

Α

α

a

ἄλφα

a

Β

β

b

βῆτα

b

Γ

γ

g

γάμμα

g

Δ

δ

d

δέλτα

d

Ε

ε

e (kurz)

ἒ ψιλόν

e

Ζ

ζ

z

ζῆτα

z

Η

η

e (lang), ä

ἦτα

e

Θ

θ

th

θῆτα

th

Ι

ι

i

ἰῶτα

i

Ι

˛ [2]

nicht hörbar

ἰῶτα ὑπόγραπτον

 

Κ

κ

k

κάππα

k

Λ

λ

l

λάμβδα

l

Μ

μ

m

μῦ

m

Ν

ν

n

νῦ

n

Ξ

ξ

x

ξῖ

x

Ο

ο

o (kurz)

ὂ μικρόν

o

Π

π

p

πῖ

p

Ρ

ρ

r

ῥῶ

rh (am Wortbeginn)
rrh (bei Doppel-r)
sonst: r

Σ

σ

s

σῖγμα

s

Τ

τ

t

ταῦ

t

Υ

υ

y / u

ὒ ψιλόν

y / u

Φ

φ

f

φῖ

ph (f)

Χ

χ

ch

χῖ

ch

Ψ

ψ

ps

ψῖ

ps

Ω

ω

o (lang)

ὦ μέγα

o

 

Hauchzeichen

̉

h (kaum bis nicht hörbar)

 

 

̒

h (deutlich hörbar)

 

h

 

Akzente
(Akzentregeln)

́

steigender Ton

 

 

̀

fallender Ton

 

 

˜

steigender und fallender Ton

 

 



[1] Nach der „erasmeischen“ Schulaussprache. Es ist aber vollkommen unmöglich, zu behaupten, man habe die Wörter so oder so ausgesprochen, weil man nach Zeit, Ort und Dialekt unterscheiden muss.

Grundsätzlich ist festzuhalten, dass man mit der Einführung der Schrift im 8. Jh. v. Chr. und in den folgenden Jahrhunderten bemüht war, das Gehörte sehr präzise wiederzugeben.

 

Das Neugriechische hat hinsichtlich Sprachmelodie und Klangreichtum sehr gegenüber dem „Altgriechischen“ verloren, die moderne Rechtschreibung setzt jedoch genaue Kenntnisse der antiken Rechtschreibung voraus, d. h.  man kann nicht vom Gehörten auf eine bestimmte Schreibung schließen (während es umgekehrt möglich ist, einen geschriebenen Text nach klaren Regeln richtig vorzulesen). Hinsichtlich Lautwert und Aussprache gelten jetzt selbstverständlich andere Regeln also oben angeführt.

[2] wird unter die Kleinbuchstaben α, η oder ω gesetzt: ᾳ, ῃ, ῳ

 

 

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