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Das griechische Alphabet

Das griechische Alphabet wurde im Laufe des 8. Jahrhunderts vor Christus in Anlehnung an das phönizische entwickelt, wobei Anpassungen (Veränderungen) gegenüber der Vorlage notwendig waren, weil das Griechische sehr vokalreich (melodiös) ist, eine semitische Sprache hingegegen viele Konsonanten kennt, die keine griechischen Entsprechungen haben. Die Übernahme des Alphabets erfolgte zunächst nicht einheitlich, weshalb es zu unterschiedlichen Schreibungen etwa für Hauchlaute kam. Die neue Schrift setzte sich jedenfalls sehr rasch durch, worauf zahlreiche archäologische Funde deuten, besonders auch die Datierung der schriftlichen Komposition der homerischen Epen (die mündlich tradiertes Gesangsgut voraussetzen).

Bei der lateinischen und kyrillischen Schrift handelt es sich um spezielle Weiterentwicklungen der griechischen Schrift: Aus einer westgriechischen Variante des Alphabets entstand durch den Kontakt griechischer Kolonialisten mit Etruskern und Römern in Süditalien das lateinische Alphabet. Später trug das Christentum zur weiteren Verbreitung der lateinischen Schrift in Mittel- und Nordeuropa bei. Osteuropa wurde hingegen vom griechischsprachigen byzantinischen Reich aus christianisiert, weshalb um 800 n. Chr. das nach seinem Entwickler benannte kyrillische Alphabet geschaffen wurde, um die griechische Schrift den Bedürfnissen slawischer Sprachen anzupassen.

 Das griechische Alphabet

 Die Verwendung griechischer Schrift auf dem PC

 

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